Bo - Spielanleitung, Tests & mehr! (2024)

Skip-Bo - Die Geschichte

Skip-Bo basiert auf dem klassischen Kartenspiel "Spite and Malice" oder auch "Katz und Maus". Erstmals wurde es im Jahre 1967 im US-amerikanischen Texas von Danny Fuhrmann produziert. Seinen Namen verdankt Skip-Bo seinem Entwickler Hazel "Skip" Bowman. Nach einigen Besitzerwechseln gehört Skip-Bo heute zur bekannte Spiele- und Spielzeugschmiede Mattel.

Das Ziel des Spiels - Stapelfrei

Das Ziel ist es, den eigenen Stapel vor allen anderen Spieler komplett abzulegen

Inhalt der Spieleverpackung

In der aktuellen Version von Mattels Skip-Bo finden sich in der Spielverpackung insgesamt 162 Karten. Die 162 Karte bestehen aus 144 Zahlenkarten und 18 Joker, die bei Mattel Skip-Bo-Karten genannt werden. Die 144 Zahlenkarten bestehen aus 12 Sätzen in verschiedenen Farben jeweils mit Zahlen von 1 bis 12. Selbstverständlich befindet sich eine Spielanleitung ebenso in der Box.

Die Spielvorbereitung

Die 162 Karten werden vor dem eigentlichen Spielbeginn gut durchmischt. Dies verhindert, dass die durch vorherige Runden in der Zahlenreihe von eins bis zwölf zusammengelegten Karten beim Ausgeben oder später beim Abheben vom Stapel in einer durchgehenden Reihenfolge gezogen werden.

Jeder Spieler zieht nun eine Karte. Der Spieler mit der höchsten Karte ist der Kartengeber. In darauf folgenden Runden ist der Spieler jeweils links vom Kartengeber der neue Kartengeber.

Nun bekommen alle Spieler in Spielreihenfolge einen verdeckten Kartenstapel, den sie vor sich ablegen und nicht ansehen dürfen. Bei 2 bis 4 Spielern bekommt jeder Mitspieler einen Stapel von 30 Karten. Bei 5 oder 6 Spielern ändert sich die Anzahl der verdeckten Karten auf 20. Die erste Karte des verdeckten Spielerstapels wird oben auf dem Stapel aufgedeckt.

Der Rest der Karten wird verdeckt in die Tischmitte gelegt.

Die Spielregeln

Der Spieler links vom Kartengeber eröffnet das Spiel, indem er 5 Karten von dem verdeckten Stapel in der Mitte des Tisches zieht.

Neben dem verdeckten Kartenstapel in der Mitte des Tisches können bis zu 4 Ablagestapel gebildet werden. Diese müssen jeweils mit einer 1 oder einer Skip-Bo-Karte begonnen werden und werden dann in der richtigen Reihenfolge bis zur Zahl 12 weitergeführt.

Um einen Ablagestapel zu eröffnen oder weiterzuführen, kann der Spieler also entweder seiner Handkarten nutzen oder die oberste Karte aus seinem eigenen verdeckten Stapel. Zusätzlich kann er vor sich bis zu 4 aufgedeckte Hilfsstapel bilden, von denen allerdings wieder nur die oberste Karte gespielt werden kann. Die Reihenfolge in den Hilfsstapeln ist aber irrelevant.

Kann ein Spieler in einem Zug alle seine Handkarten ablegen, muss er 5 neue Karten vom Kartenstapel in der Mitte ziehen und kann weiterspielen.

Der Spieler kann den Spielzug beenden, wenn er keine Karten mehr ablegen kann oder möchte. Dazu legt er eine seiner Handkarten aufgedeckt auf einen Hilfsstapel. In der neuen Runde muss der Spieler wieder eine Karte aus dem Stapel in der Mitte des Tisches ziehen, so dass jeder Spieler zu Beginn seines Zuges 5 Karten auf der Hand hat.

Während des Spiels besteht kein Zugzwang. Man kann hier also strategisch planen, ob und welche Karte man auf welchen der vier Ablagestapel legen möchte. Es gilt hier auch die einzig offene Karte auf dem persönlichen Stapel ihrer Gegner im Auge zu behalten.

Tipp:Skip-Bo ist trotz des nicht zu leugnenden Glücksfaktors ein Spiel, bei dem man mittels einer guten Strategie Vorteile hat. Das Zurückhalten eigener Karten in der Hand oder auf den Hilfsstapeln kann zwar das eigene Spiel verlangsamen, aber auch den Gegner am Ablegen hindern.

Ist der Stapel in der Mitte des Tisches aufgebraucht, werden die bisher abgelegten Karten gemischt und als neuer Stapel aufgestellt.

Wurde bei einem Ablagestapel die Zahl 12 erreicht, wird er aus dem Spiel entfernt, um für einen neuen Platz zu machen. Die Skip-Bo-Karten gelten das ganze Spiel hindurch als Joker und dürfen immer auf jede Karte abgelegt werden.

Gewonnen hat jener Spieler, der es als erster schafft seinen persönlichen Kartenstapel zur Gänze auf die vier allgemeinen Ablagestapel in der Tischmitte zu verteilen.

Danach kann eine neue Runde begonnen werden. Eine beliebte Zählweise für Runden ist folgende: Der Gewinner eines Spieles erhält 25 Punkte und zusätzlich fünf Punkte pro Karte, die die Gegner am Ende des Spiels noch nicht ausspielen konnten. Am Ende des Abends gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. So kann man sich nicht nur mit Freunden die Zeit vertreiben, sondern sogar ganze Turniere mit Mannschaften veranstalten.

Tipp:Auch wenn die Spielregeln zu Beginn etwas kompliziert klingen, wird man sie nach einer ersten Proberunde schnell verstehen und Gefallen an dem strategischen Spiel finden.

Um das Spiel am Anfang für Kinder etwas leichter zu gestalten, kann man einen Ausspielzwang einführen. Jeder Spieler muss also alle Karten ablegen, die er ablegen kann. So wird dem Spiel zwar der taktische Aspekt genommen, Kindern fällt der Einstieg damit aber leichter. Sind sie das Spiel dann gewohnt oder sind sie älter, kann man den Ausspielzwang wieder abschaffen und den strategischen Faktor mit ins Spiel bringen.

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Author: Duane Harber

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